Rechtsgebietsrahmen
Überblick über die Endnutzerberechtigung
Swipelux wendet einen mehrstufigen Rechtsgebietsrahmen an, der mit der EU-AMLD, FATF-Leitlinien und dem internen Risikoappetit übereinstimmt. Endnutzer fallen in drei breite Kategorien:A. Vollständig unterstützt (EWR + CH)
Endnutzer können sich mit Reisepass, Personalausweis oder EU-Aufenthaltstitel onboarden. Führerscheine und Papier-Ausweise können mit erhöhter manueller Prüfung akzeptiert werden. Rechtsgebiete: EWR-Länder (EU + EFTA): Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Island, Liechtenstein, Norwegen. Zusätzlich akzeptiert: Schweiz (angemessenes AML/CTF-Regulierungsumfeld).B. Globale Abdeckung – Akzeptiert mit Enhanced Due Diligence
Endnutzer aus diesen Rechtsgebieten können mit zusätzlichen KYC-Schritten, strengeren Dokumentenregeln und potenzieller Videoverifizierung basierend auf Transaktionsschwellenwerten akzeptiert werden. APAC (Asien-Pazifik) Akzeptiert: Taiwan, Indien, Sri Lanka, Bhutan, Malediven, Indonesien, Malaysia, Brunei, Kambodscha, Philippinen*, Singapur, Thailand, Vietnam*, usw. Dokumentenanforderungen (APAC):- Reisepass ODER Personalausweis (Papier-Ausweise erfordern Reisepass)
- Adressnachweis: Versorgungsrechnung, Kontoauszug, Internetrechnung
- Reisepass ODER Personalausweis (Papier-Ausweise erfordern Reisepass)
- Adressnachweis erforderlich
- Reisepass ODER Personalausweis (Papier-Ausweise erfordern Reisepass)
- Adressnachweis erforderlich
- Als Hochrisiko markierte Rechtsgebiete (*) erfordern EDD beim Onboarding
C. No-Go-Rechtsgebiete (Verboten)
Swipelux onboardet keine Endnutzer aus Rechtsgebieten, die eingestuft sind als:- FATF-Blacklist
- EU-AMLD Artikel 9(2) Hochrisiko-Drittländer mit unzureichenden AML/CTF-Maßnahmen
- OFAC-sanktionierte Länder
- Interne Hochrisiko-Rechtsgebiete (Ecuador, Haiti, Nicaragua, bestimmte Überseegebiete)
Wichtig
- Rechtsgebietsregeln gelten für Endnutzer, nicht nur für die Gründung von Merchants
- Lokale Verifizierungsregeln, wie Adressnachweis, Videointerview und Dokumententyp, hängen vom Land der Staatsangehörigkeit und des Wohnsitzes des Nutzers ab
- Swipelux screent alle Nutzer mittels Sanktionen, PEP-Listen und risikobasierten AML-Kontrollen
- Nutzer aus verbotenen Rechtsgebieten können nicht auf Swipelux-Dienste zugreifen, auch nicht über VPN oder Offshore-Einheiten
Einfache Klärungsmatrix
Sub-Merchant-Rechtsgebietsmatrix
1. EWR+UK+CH
2. APAC
3. LATAM
4. EMEA
5. Sanktioniert / Nicht unterstützt
Haftungsausschluss
Diese Rechtsgebietsmatrix ist eine übergeordnete Übersicht über den globalen Unterstützungsrahmen von Swipelux und nicht vollständig. Nutzen Sie sie, um zu verstehen, wo Swipelux-Zahlungswege für das Onboarding und die Bedienung von Endnutzern verfügbar sein können. Die Fähigkeit von Swipelux, Dienste in einem bestimmten Rechtsgebiet anzubieten, hängt ab von:- Lokalen Vorschriften für Krypto-Transaktionen und Fiat-Pay-in- oder -Payout-Aktivitäten
- Beschränkungen von Kartensystemen und Acquiring-Banken
- Sanktionen und AML/CTF-Verpflichtungen
- Internem Risikoappetit von Swipelux
- Für sensible oder unklare Rechtsgebiete kann Swipelux Folgendes verlangen:
- Geo-Blocking bestimmter Endnutzer
- Rail-spezifische Beschränkungen (z. B. Karten deaktiviert, Krypto deaktiviert)
- Enhanced Due Diligence
- Rechtsgutachten oder regulatorische Bestätigungen